Jahresbericht 2010 der Walther-Hensel-Gesellschaft e.V.

Schwerpunkte:

Wintersingwoche vom 28.12.2009 bis 04.01.2010, in der Jugendherberge Igersheim mit 84 Teilnehmern. So gab es viele Bastel- und Musiziergruppen: Chor, Stubenmusik, Blockflötengruppe, Streicher, Klarinettengruppe, Gitarrenmusik, Tanzen! 23 Referenten und Mitarbeiter waren am Werk! Und das Beste: viele Kinder beim Basteln, Musizieren, Singen, Tanzen und Wandern. Erwachsene waren aber auch dabei.

Ostersingwoche vom 03. bis 10. April, Heiligenhof Bad Kissingen, 40 Teilnehmer. Ausflug in die Burgenstadt Schlitz und am Abend in die „Südmährische Weinstube“!

Offenes Singen am 01. Mai im Sudetendeutschen Haus in München. Die Leitung hatte Herbert Preisenhammer. Das Singen stand dieses Jahr unter dem Motto: „Komm lieber Mai“, Handwerker und andere Berufe im Lied. Mit 67 Teilnehmern sehr gut besucht, eine erfreuliche Entwicklung.

Offenes Singen am 22. Mai beim Sudetendeutschen Tag in Augsburg, das 5. in Folge. Über 125 Teilnehmer hatten sich wieder eingefunden. Die Leitung hatte Herbert Preisenhammer unterstützt vom Irmtraud Mielebacher.

Sonntagssingen am 04. Juli in Stuttgart, Haus der Heimat, zum 30. Todestag von Werner Gneist, mit Herbert und Gerlind Preisenhammer. Mit etwa 50 Teilnehmern

Kinder- und Jugendsingwoche vom 07. bis 14. August in Gmunden/O.Ö. mit 48 Teilnehmern. Die Leitung hatten diesmal Ade Bürgel und Wiltrud Hümmelchen (Tochter von Hanne u. Helmut Preisenhammer). Als „Singwochen-Mutter“ fungierte wie in den vergangenen Jahren Ade Bürgel, die für Küche, Organisation und alle eventuell anfallenden Wehwehchen zuständig war. Wanderungen, Lagerfeuer, Basteln und Werken, Singen und Volkstanz standen auf dem Programm. Von der WHG wurde, wie schon in den vergangenen Jahren, die kostenlose Teilnahme der tschechischen Gäste ermöglicht.

Sommersingwoche vom 20. bis 30. August in der Zips/Slowakei. 45 Teilnehmer trafen sich in dieser einmalig schönen Landschaft. Singwochenarbeit und Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung wechselten sich ab.

Vorstandssitzungen wurden mehrere im Laufe des Jahres durchgeführt.

Dezember 2010 Helmut Preisenhammer/Winnenden

Aus dem Rundbrief Nr. 55 – Dezember 2010

Liebe Freunde in der Walther-Hensel-Gesellschaft,

liebe Leser dieses Rundbriefs!

Über die verschiedenen Maßnahmen, die wir in diesem Jahr sehr erfolgreich durchgeführt haben, wird in diesem Rundbrief ausführlich berichtet. Als Verbandsorgan, das nur einmal jährlich erscheint, liegt manches länger zurück. Auch soll der Jahresrundbrief eine Verbindung herstellen zwischen unseren Mitgliedern, aber ebenso zu befreundeten Organisationen und Personen. Aus dem Archiv hat Helmut Preisenhammer in der Geschäftsstelle wieder ein interessantes Detail aus Walther Hensels Schaffen gefunden und stellt es hier vor. Unser Hauptanliegen, das Singen in der Gruppe bzw. im Chor, ist in letzter Zeit öfters in die Öffentlichkeit getragen worden.

In der Ausgabe vom 24. März 2009 brachte „Die Zeit“ einen großen Artikel unter der Überschrift „Die schlichte, schöne Art des Volkes“. Dann liest man weiter: Das wichtigste deutsche Liederbuch des 20. Jahrhunderts: „Der Zupfgeigenhansl“ der Wandervögel wird 100. Der lesenswerte Beitrag von Lutz G. Wetzel enthält neben Ungenauigkeiten auch gewagte Thesen. So z.B. (Zitat): „Große Teile der heutigen Schulmusik, der Musikpädagogik, der Volksliedpflege und die Musikkultur in den Jugendgruppen sind ohne die Einflüsse des ‚Zupfgeigenhansl’ und der Jugendmusikbewegung nicht denkbar“. Weiter unten heißt es dann treffender (Zitat): „Heute finden die Jugendbewegung und ihre Lieder im kulturellen Gegenwartsbewusstsein keine direkte Zuordnung mehr. „Wie peinlich, meine Mutter singt Nazi-Lieder“, stöhnte die 14-jährige Tochter, als die 50-jährige beim Bügeln ‚Es dunkelt schon in der Heide’ trällerte.

Am 1. Februar 2010 las man in den Stuttgarter Nachrichten einen Artikel unter der Überschrift „Musik ist Kraftfutter fürs Gehirn“. ‚Gemeinsames Singen verbindet, sagte der Musiker und Therapeut Wolfgang Bossinger.

Im März schrieb dieselbe Zeitung: „Wenn ein Kind singt, fühlt es sich wohl“. Und weiter: „Was man nicht sagen oder schreiben kann, das singt man.“ Die BdV-Nachrichten März/April/Mai 2010 bringen einen Artikel „Der Tod des deutschen Volkslieds“. In drei Szenarien wird beschrieben, dass deutsche Jugendliche kein deutsches Volkslied singen können, wenn bei internationalen Begegnungen dies von ihnen erwartet wird. Fazit aus dem selben Beitrag (Zitat): „Man muss nach den Ursachen fragen, denn eine Naturnotwendigkeit war das Sterben der Volkslieder in Deutschland nicht – das zeigt ein Blick auf alle europäischen Nachbarländer, in denen das gemeinsame Singen zum Alltag gehört. Deutschland geht hier einen Sonderweg.“

Die Öffentlich-Rechtlichen tragen unserer Meinung nach eine nicht unerhebliche Schuld an dieser deutsch-spezifischen Lage. Z.B. gab es lange Jahre im Westdeutschen Rundfunk unter dem zuständigen Abteilungsleiter Schmitz große Singveranstaltungen. Im damaligen SDR in Stuttgart wurde unter dem Abteilungsleiter Weidelener jahrzehntelang das „Offene Volksliedsingen“ aus dem Stuttgarter Gustav-Siegle-Haus übertragen. Allmählich wurden in allen Rundfunkanstalten, außer dem Bayerischen Rundfunk, die Volkslieder und die Volksmusik, wie wir sie verstehen, zu Gunsten des volkstümlichen Einheitskitsches verbannt. Keiner der Rundfunkräte nahm wohl das „Öffentlich-Rechtlich“ ganz ernst.

Und nun reibt man sich verwundert die Augen: Der SWR Stuttgart macht sich zum Vorreiter der Wiegenlieder, dann der deutschen Volkslieder.

Dazu lesen wir in der Sudetendeutschen Zeitung (Zitat): „In diese Misere hinein (Misere der Liederunkenntnis) hat der Sänger Cornelius Hauptmann eine Initiative gestartet, die das (deutsche) Volk wieder zum Singen bringen soll. In deren Folge erschien vor einem Jahr der Band ‚Wiegenlieder’, dem jetzt ‚Volkslieder’ nachgefolgt sind. Clou der Bände ist, dass jeweils eine Mitsing-CD beigegeben wurde, vom SWR produziert. Der SWR hat darüber hinaus noch zwei separate CDs zu diesen Bänden herausgebracht mit vielen berühmten Sängern: Juliane Banse und Christian Gerhaher sind da zu hören, Mojca Erdmann und Dietrich FischerDieskau, Christiane Oelze und Michael Volle…Aber wie das manchmal ist bei so viel gut gemeinter Absicht – das Ergebnis ist gnadenlos ernüchternd.“

Weiter heißt es dann (Zitat): „Demnach kann man immer dann von ‚Volkslied’ sprechen, wenn ein Stück von vielen Menschen gesungen wird. Es setzt aber voraus, dass eine Melodie eingängig ist und von normalen Menschen technisch bewältigt werden kann. Diese Verankerung im Laienmusizieren ist wesentlich, denn sie bestimmt nicht nur die Faktur der Melodien, sondern auch die Art, wie diese Musik aufgeführt werden muss. Daraus erklärt sich dann geradezu zwangsläufig, weshalb Volkslieder von klassisch ausgebildeten Profimusikern vorgetragen, leicht läppisch und lächerlich klingen. Wenn ein solcher Profi mit seinem Können auf ein schlichtes Volkslied losgeht, wird die Musik geradezu zwangsläufig unerträglich.“ Soweit dieses Zitat aus dem ebenfalls lesenwerten Beitrag von Reinhard J. Brembeck.

Nun ist es mit allen Zitaten schwierig, die aus dem Zusammenhang herausgelöst sind. Aber ich denke, dass diese Aussagen schon eindeutig sind. Wir beenden dieses Jahr mit vielen guten Gedanken an frohe, gemeinsame Stunden, die wir mit Singen, Musizieren, Tanzen, Handarbeiten und Geselligkeit an vielen Orten verbracht haben. Viele haben uns geholfen, haben sich dafür eingesetzt, dass alle unsere Vorhaben gut gestaltet wurden. Dafür sind wir von Herzen dankbar.

Im nächsten Jahr sind es 50 Jahre her, dass die Walther-Hensel-Gesellschaft von Freunden und Weggefährten Walther Hensels fünf Jahre nach seinem Tod gegründet wurde. Noch haben wir im Vorstand eine Mannschaft (drei Frauen und drei Männer), die sich mit Rat und Tat für die Ziele der WHG einsetzt. Bei jedem Singtreffen und auf jeder Singwoche sind Vorstandsmitglieder als Leiter oder Referenten tätig. Obwohl die Teilnehmerzahlen bei den Singwochen zurückgehen, sehen wir noch voll Zuversicht ins Jubiläumsjahr.

Alle Leserinnen und Leser unseres Rundbriefs möchten wir dazu ermuntern, verstärkt für das Singen zu werben. Es ist eine wohltuende und gesunde Betätigung. Der Vorstand der Walther-Hensel-Gesellschaft wünscht allen frohe Festtage und ein gesundes Neues Jahr.

Wie sagte eine Teilnehmerin unserer Singwochen immer treffend: Auf Wiedersingen im nächsten Jahr!

Herzliche Grüße namens des Vorstandes

Herbert Preisenhammer
Im November 2010

Zum Gedenken

Soweit uns bekannt wurde, haben uns wieder viele Freunde und Teilnehmer unserer Singwochen für immer verlassen. Sie waren der Singbewegung treu verbunden und haben sich stets für unsere vielfältigen Aufgaben eingesetzt. Wir werden ihnen ein ehrendes Andenken bewahren.

Herr Heiner Bethge 29.06.2010

Frau Rautgundis Becker 18.10.2010

Frau Angela Bretzel 05.09.2010

Herr Emil Hirschbiel 27.08.2010

Frau Irma Holley 2010

Frau Ingeborg Konhäuser 05.03.2010

Herr Richard Seidler 09.02.2010

Frau Hildegund Waelzel 25.10.2010

 

Wie betrübend es auch sei,
es ist ein Naturgesetz, dass
Menschen sterben, und haben
sie recht gelebt und ihr Alter
in Kindern verherrlicht, so sterben
sie nicht ganz; denn in den
Ihrigen lebt die Erinnerung fort, ie Erinnerung fort,
bis sie erst in Enkeln nach und
nach ausbleicht. Und so ist es
recht, dass die Welt immer als
ein frisches, ursprüngliches,
herrliches Ganzes dasteht, als
wäre sie erst gestern aus dem
Haupte des Schöpfers entsprungen.

Adalbert Stifter

 

Herbert Preisenhammer erhielt beim Herbert Preisenhammer erhielt beim Sudetendeutschen Tag in Augsburg den Sudetendeutschen Volkstumspreis 2010

Laudatio von Dr. Torsten Fuchs (†) – aktualisiert

Wie berichtete der Leipziger Thomaskantor 1730 an seinen Jugendfreund Georg Erdmann nach Danzig, seine familiäre Situation beschreibend: „Insgesamt aber sind sie (die Kinder d.V.) gebohrne Musici, und kann versichern, dass schon ein Corcert Vokaliter u. Instrumentaliter mit meiner Familie formiren kann“. Ein geborener „Musici“ ist der Kuhländler Herbert Preisenhammer allemal, und ein Hauskonzert bringt er jederzeit zusammen mit seiner Frau, den drei Kindern sowie einigen Enkelkindern. Dass die Musik das Preisenhammersche Leben bestimmt, kommt allerdings nicht von ungefähr. Seine Mutter, eine ausgebildete Sängerin, unterrichtete den erst Sechsjährigen im Klavierspiel, später kam die Geige hinzu. Die Tasteninstrumente führten ihn dann direkt zur kirchenmusikalischen Praxis als Organist.

Herbert Preisenhammer kam am 7. Juli 1936 in Witkowitz bei Mährisch Ostrau zur Welt, musste somit als Neunjähriger seine Heimat verlassen und fand in Winnenden bei Waiblingen mit seinen Eltern und den zwei Brüdern das neue Zuhause. Maßgeblich für die weitere Lebensplanung blieb die Musik, nicht zuletzt wegen der häuslichen musischen Atmosphäre. So waren Vater und Mutter frühe Mitglieder der sudetendeutschen Wandervogelbewegung gewesen. Thekla Preisenhammer hatte bereits 1923 an der ersten Singwoche in Finkenstein teilgenommen. Begegnungen mit Walther Hensel auf Singwochen nach dem Zweiten Weltkrieg und im Elternhaus in Winnenden prägten künstlerisch-ästhetische Maximen des angehenden studiosus musicae Herbert Preisenhammer, der seit 1952 (16jährig) bereits als Organist an der katholischen Kirche in Winnenden Dienst tat. Dem Studium der Kirchen- und Schulmusik (u.a. bei Lehrern wie Anton Heiller, Hans Swarowsky, Ernst Tittel, Karl-Michael Komma, Karl Marx) von 1956 bis 1966 in Wien, Stuttgart und Saarbrücken folgte die Anstellung als Lehrer am Elly-Heuß-Knapp-Gymnasium in Stuttgart-Bad Cannstatt. Hier fand Preisenhammer reichlich Betätigung als Musikpraktiker, Pädagoge und Komponist. Und Stuttgart wurde seine Wahlheimat.

Das herausragende Verdienst Herbert Preisenhammers vor dem Hintergrund sudetendeutscher Musikkultur besteht ohne Zweifel darin, dass er es sich zum Anliegen gemacht hat, die Impulse, die von Walther Hensels Singbewegung im Kontext zur Jugendmusikbewegung um Fritz Jöde ausgingen, weiterzutragen und in all ihrer Vielfalt in die pädagogische und musikpraktische Arbeit einzubeziehen. Dahinter steht eine künstlerische Konzeption, die Traditionsbewusstsein mit künstlerischem Neuerertum verbindet, die sinngebend wirken will und auf menschliches Miteinander gerichtet ist, die ethische und ästhetische Ansprüche formuliert. Dass die Finkensteiner Singbewegung noch heute in praxi lebt, dass das Anliegen, Volksmusik auf künstlerisch hohem Niveau, möglichst noch funktionsgebunden, auszuüben noch gilt, ist Preisenhammers Verdienst. Und Wirkungen zeigen sich nicht zuletzt im künstlerischen Anspruch der Singwochen. Stuttgart hat Herbert Preisenhammer einiges zu danken, dem Lehrer Preisenhammer sowieso, aber auch dem Singreferenten und ehemaligen Vorstandsmitglied in der Arbeitsgemeinschaft der Sing-, Tanz- und Spielkreise in Baden-Württemberg, der mit seiner Arbeit auch als Vorsitzender der Walther-Hensel-Gesellschaft (seit 1981) und Initiator der Stuttgarter Advents-Singen, heuer im vierzigsten Jahr, regionale und sudetendeutsche Anliegen gut in Einklang und Harmonie brachte und bringt.

Dass die Singwochen der Walther-Hensel-Gesellschaft seit 1992 auch in der Tschechischen Republik stattfinden und eine Patenschaft mit dem Begegnungszentrum „Walther Hensel“ in Mährisch Trübau, dem Geburtsort von Walther Hensel, existiert, zeugt einmal mehr von der herzlichen Verbundenheit zur musikalischen Heimat, aber auch von dem ehrlichen und ehrenden Anliegen der Versöhnung mit den tschechischen Landsleuten aufgrund gemeinsamer musikalischer Wurzeln und Erfahrungen. Die Singwochen der Walther-Hensel-Gesellschaft werden immer noch gerne angenommen. Erst kürzlich ging die Ostersingwoche 2010 auf dem Heiligenhof in Bad Kissingen zu Ende, die 110. in Folge seit 1967.

Dies und alles Genannte aus dem künstlerischen Lebenswerk des Pädagogen, Komponisten, Konzertorganisten und Ensembleleiters Herbert Preisenhammer prädestinierte ihn für die Ehrung mit dem Sudetendeutschen Volkstumspreis 2010.

Die ganze Walther-Hensel-Gesellschaft freut sich mit Herbert Preisenhammer über diese Ehrung und gratuliert ganz herzlich!

Jahresbericht 2009 der Walther-Hensel-Gesellschaft e.V.

Schwerpunkte:

Wintersingwoche vom 29.12.2008 bis 05.01.2009, Jugendherberge Igersheim mit 88 Teilnehmern. So gab es viele Bastel- und Musiziergruppen: Chor, Stubenmusik, Blockflötengruppe, Streicher, Klarinettengruppe, Gitarrenmusik, Tanzen! Und das Beste: viele Kinder beim Basteln, Musizieren, Singen, Tanzen und Wandern. Erwachsene waren aber auch dabei. Eine besondere Singwoche: „Die Größte im Jahreskreis“.

Frühlingssingwoche vom 22. bis 29. März, Heiligenhof Bad Kissingen, 46 Teilnehmer. Ausflug in die Rhön, die seit 1991 UNESCO Biosphärenreservat ist. Winter auf der Wasserkuppe konnte richtig genossen werden.

Sonntagssingen am 19. April in Stuttgart, Haus der Heimat, mit Herbert und Gerlind Preisenhammer. Mit etwa 50 Teilnehmern

Mitgliederversammlung am 19. April in Stuttgart beim Sonntagssingen Frühlingssingen am 09. Mai im Sudetendeutschen Haus in München. Die Leitung hatte Herbert Preisenhammer. Das Singen stand dieses Jahr unter dem Motto: „Wir Bergleute hauen fein“, Handwerker und andere Berufe im Lied. Über 50 Teilnehmer.

Sommersingwoche vom 23. bis 30. Mai auf dem Rosenhof in Oberndorf/Tirol. 49 Teilnehmer trafen sich in dieser einmalig schönen Landschaft.

Offenes Singen am 30. Mai beim Sudetendeutschen Tag in Augsburg. Über 100 Teilnehmer hatten sich wieder eingefunden. Die Leitung hatte Herbert Preisenhammer.

Kinder- und Jugendsingwoche vom 15. bis 22. August in Gmunden/O.Ö. mit 44 Teilnehmern. Die Leitung hatten diesmal Ade Bürgel und Herbert Preisenhammer. Als „Singwochen-Mutter“ fungierte wie in den vergangenen Jahren Ade Bürgel, die für Küche, Organisation und alle eventuell anfallenden Wehwehchen zuständig war. Wanderungen, Lagerfeuer, Basteln und Werken, Singen und Volkstanz standen auf dem Programm. Von der WHG wurde, wie schon in den vergangenen Jahren, die kostenlose Teilnahme der tschechischen Gäste ermöglicht.

Vorstandssitzungen wurden mehrere im Laufe des Jahres durchgeführt.

Helmut Preisenhammer/Winnenden

Jahresbericht 2008 der Walther-Hensel-Gesellschaft e.V.

Schwerpunkte:

Wintersingwoche vom 28.12.2007 bis 04.01.2008, Jugendherberge Igersheim mit 88 Teilnehmern die größte Singwoche im Jahreskreis. So gab es viele Bastel- und Musiziergruppen: Chor, Stubenmusik, Blockflötengruppe, Streicher, Klarinettengruppe, Gitarrenmusik, Tanzen! Und das Beste: viele Kinder beim Basteln, Musizieren, Singen, Tanzen und Frischluft. Erwachsene waren aber auch dabei. Eine besondere Singwoche: „Die Größte im Jahreskreis“.

Ostersingwoche vom 22. bis 29. März, Heiligenhof Bad Kissingen, 49 Teilnehmer. Mit Schwerpunkt „Herbert Wessely“ und „Joseph von Eichendorff“ und „Schlesien“, das Land unserer Sommersingwochenfahrt. Vorträge von Jost Köhler, Waltraud Füssmann, Hannelore Preisenhammer und Herbert Preisenhammer bereicherten die Singwoche. Volkstänze, auch aus Schlesien, mit Ursula Brenner, Chorsingen, Musizieren und Werkarbeiten waren tägliche „ÜBUNGEN“. Bei einer Nachmittagswanderung wurden die ehemaligen Salinen von Bad Kissingen sowie die Wohnräume von Otto von Bismarck erkundet.

Frühlingssingen am 12. April im Sudetendeutschen Haus in München. Die Leitung hatte Herbert Preisenhammer. Aus einem Liedblatt wurden bekannte und weniger bekannte Lieder ein- und mehrstimmig gesungen. Das Singen stand dieses Jahr unter dem Motto: „Vom Aufgang der Sonne – der Tageslauf im Lied“. Offenes Singen am 10. Mai beim Sudetendeutschen Tag in Nürnberg. Viele Teilnehmer hatten sich wieder eingefunden. Die Leitung hatte Herbert Preisenhammer.

Sommersingwoche vom 05. bis 14. August in Lubowitz/Oberschlesien, dem Geburtsort von Joseph von Eichendorff. 45 Teilnehmer trafen sich in Zittau/Oberlausitz zur gemeinsamen Busfahrt. Die Fahrt ging über Bunzlau nach Lubowitz. Vom Standort gab es mehrere Ausflüge. So z. B. nach Ratibor, Gleiwitz (Gießereimuseum) und im Nachbarstaat Tschechien ins Kuhländchen mit seiner Hauptstadt Neutitschein, nach Heinzendorf, dem Geburtsort von Gregor Mendel, und nach Sedlnitz zu Eichendorffs „Schloss“.

Kinder- und Jugendsingwoche vom 16. bis 23. August in Gmunden/O.Ö. Leitung hatte diesmal Anke Niklas. Als „Singwochen-Mutter“ fungierte wie in den vergangenen Jahren Ade Bürgel, die für Küche, Organisation und alle eventuell anfallenden Wehwehchen zuständig war. Wanderungen, Lagerfeuer, Basteln und Werken, Singen und Volkstanz standen auf dem Programm. Von der WHG wurde, wie schon in den vergangenen Jahren, die kostenlose Teilnahme der tschechischen Gäste ermöglicht.

Vorstandssitzungen wurden mehrere im Laufe des Jahres durchgeführt.

Helmut Preisenhammer/Winnenden